Entwicklung eines|flexiblen Ladesystems für Elektrofahrzeuge

Elektroautos erfreuen sich immer größerer Kunden-Beliebtheit. Das zeigen auch einige Marktstudien, die für die nächsten Jahre rasch ansteigende Zulassungszahlen voraussagen. Um in möglichst wenig Zeit einen möglichst hohen Zugewinn an Reichweite nachladen zu können, bedarf es auch auf Infrastrukturseite neuer Entwicklungen. Ein erreichbares Ziel stellt einen Ladestopp dar, bei dem in 14 Minuten 500km geladen werden. Dazu ist es nötig Technologien für ultraschnelles Laden von Elektrofahrzeugen zu entwickeln.

Die Firmen AVL Software and Functions GmbH und Prettl Elektrik Automotive GmbH entwickeln am Standort Regensburg dieses ultraschnelle Ladesystem für Elektrofahrzeuge. Es ist modular aufgebaut und bezieht etablierte Standards und Ladeleistungen mit ein und kann bis zu 500kW laden. Zum Vergleich: Tesla-Supercharger erreichen bisher 90 kW, die neuesten 145 kW „nur“ kW Ladeleistung. Zusätzlich ist in diesem Projekt eine bidirektionale Anbindung an das intelligente Stromnetz vorgesehen. Dadurch wird ein vielseitiges, umfassendes und damit zukunftsfähiges Ladekonzept entwickelt.

Das Vorhaben wurde gemeinsam mit dem Cluster Mobility & Logistics konzipiert und wird bis Ende 2020 umgesetzt. Es wird im Rahmen des Förderprogramms „Elektromobilität und innovative Antriebstechnologien für mobile Anwendungen (BayEMA)“ durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert.